Regelmäßige Angebote
Termine
Berichte
Zu den Newsletterinformationen
Niederlassung

Niederlassung Bocholt

Die
Geschichte

Am 19. November 1922, am Fest der Hl. Elisabeth, begannen die Franziskus-Schwestern in Bocholt mit der Haus- und Familienpflege.

In Anlehnung an Krefeld, mit den Schwestern Agnes Mense und Anna Luig gründete Pater Gregor Middendorf die Schwesterngemeinschaft in Bocholt.

Bild links: Bocholter Schwestern mit Pater Gregor 
Die Schwestern wohnten zunächst im Herz-Jesu-Hospiz, später in einer bescheidenen Wohnung im Hause des Bäckermeisters Leiting am Nordwall.

Da die Schwesterngemeinschaft schon bald zahlenmäßig anwuchs, stiftete Fürst Salm-Salm zu Anholt für die Schwestern einen Bauplatz an der Kurfürstenstraße.
Da dieser Platz aber nicht geeignet war, wurde er verkauft und dafür das Grundstück Nordwall 35 erworben. 1926 konnte das Schwesternheim eingeweiht werden. In den folgenden Jahren wuchs diese Gemeinschaft so stark an, dass von Bocholt aus Niederlassungen gegründet wurden, wie z.B. Rheine, Duisburg, Nordhorn, Borken, Dülmen, Lüdinghausen...

Bild rechts: Haus Elisabeth in Bocholt, Franziskus-Schwestern, Haus Elisabeth, Nordwall 35. 46399 Bocholt, Tel.: 02871 – 12737  




Kapelle heute 


Aufgaben in der Folge im Haus Elisabeth

Im neuen Haus am Nordwall wurde unter tatkräftiger Unterstützung von Frau Paula Ebert und Schwester Notburga Jungkamp in den oberen Etagen ein Mutter-Kind-Heim (Deburgis-Heim) errichtet.
Räume zum Nähen für Frauen und Treffen für Männer wurden bereit gestellt.
Die Schwestern widmeten sich sich im Außendienst vorrangig der Familienpflege.
Nach der Auflösung des Mutter-Kind-Heimes wurden die Räume jahrelang für ein Altenheim (bis 1992 ) genützt.
Danach war das Heim der Schwestern von Gästen gefragt.


Die Zeit des Zweiten Weltkrieges brachte der blühenden Schwesternschaft auch hier starke Rückschläge. Die Hetze gegen alle kirchlichen Einrichtungen ließ die Zahl immer geringer werden. Zudem wurden die schon kärglichen Mittel zum Lebensunterhalt bald ganz gestrichen.

Am 22. März 1945 schließlich wurde das Schwesternhaus völlig zerstört. Die Schwestern jedoch ließen sich nicht entmutigen und fanden im Kapuziner Pater Dr. Franz Bill einen neuen priesterlichen Helfer, nachdem Pater Gregor (1943 +) verstorben war. Die Schwestern waren zunächst auf einem Bauernhof in der Gemeinde Hemden untergebracht. Danach fanden sie Unterkunft im Kapuzinerkloster Bocholt; zunächst in den Kellerräumen, schließlich in der umgebauten Schreinerei.

Zur Sicherung des Fortbestandes schloss sich bald darauf die Schwesternschaft dem Mutterhaus in Krefeld an, nachdem sie 25 Jahre lang selbständig gewesen war.

Am 20. November 1949 konnten die Schwestern wieder ihr Haus am Nordwall beziehen.

Bocholt heute

Das Haus Elisabeth mit seinem schönen großen Garten seit der Renovierung 1970 eine schmucke kleine Kapelle.
Hier ist die Kraftquelle für den Dienst der 3 Schwestern.
In brüderlicher Treue haben die Kapuziner täglich für die Schwestern die Hl. Messe darin gefeiert. Nach ihrem Weggang kommt regelmäßig ein Franziskaner zu ihnen.
Wie in Krefeld, ist der bischöflich Beauftragte für die Gemeinschaft weiterhin ein Kapuziner, z. Zt. Pater Richard Dutkowiak.
Die Schwestern üben nach wie vor herzliche Gastfreundschaft. Wenn ihr Konvent auch klein ist ermöglichen sie durch ihr gutes Mit- und Füreinander Hilfe an den Bocholter Bürgern. Sie besuchen und begleiten Einsame, Alte und Kranke zu Hause, in Heimen und Krankenhäusern. Sie beraten pflegende Angehörige und stärken durch Gespräche, sie bringen Essen und helfen in der Pflege.

Die Oberin der Gemeinschaft ist Schwester Benedikta Glauch. Sie ist gleichzeitig 1. Ratsschwester.  


Bild rechts: Oberin Sr. Benedikta rechts im Bild (Mutterhaus-Kapelle)